Der Sommerurlaub liegt hinter uns, nun heißt es warten bis zum nächsten großen Urlaub. Das muss nicht sein. Was ist denn mit Bildungsurlaub? Er verbindet das Sinnvolle eines Wissenszuwachses mit einer Auszeit aus dem Arbeitsalltag. Viele Weiterbildungsanbieter beantragen für ihre Kurse die Anerkennung für den Bildungsurlaub. Im Klartext heißt das, der Beschäftigte wird für die Anwesenheitszeiten in der Weiterbildung von seinem Arbeitgeber bezahlt freigestellt und muss nicht seinen Erholungsurlaub dafür verwenden. Deswegen ist der Begriff der Bildungsfreistellung wohl auch der bessere. Wer aber hat Anspruch auf eine bezahlte Bildungsfreistellung? Und für welche Teile einer Weiterbildung kann man sich freistellen lassen? Wie stelle ich den Antrag auf Bildungsfreistellung bei meinem Arbeitgeber? Welche Regelungen gelten in welchem Bundesland? Antworten auf diese Fragen und weiterführende Links zu den entsprechenden Gesetzen sind HIER ganz gut zusammengefasst. Auch die Weiterbildungsangebote der AWW e.V. sind nach dem Brandenburgischen Weiterbildungsgesetz anerkannt, um Berufstätigen eine Qaulifizierungsmöglichkeit während ihrem Beruf zu bieten. Gern beraten wir Sie bei der Inanspruchnahme der Bildungsfreistellung für unsere Weiterbildungsangebote.

Aber vielleicht bietet Ihr Arbeitgeber auch ein Bildungsteilzeitmodell an. Die IG Metall hat in ihrem Tarifabschluss 2015 neben Forderungen nach höherem Lohn auch eine sogenannte Bildungsteilzeit tariflich durchgesetzt. Auch wenn es noch keine gesetzliche Regelung für alle Beschäftigen in Deutschland gibt, andere Branchen und Unternehmen reagieren ebenfalls und ziehen mit eigenen Modellen nach. Kürzlich stellte die Telekom ihr Bildungsteilzeitmodell vor. Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber doch einfach dazu an!

Uns als Anbieter von Weiterbildungskursen gefallen diese Modelle und Möglichkeiten. Denn aus der Praxis kennen wir die besonderen Herausforderungen, vor denen Weiterbildungsteilnehmende stehen, wenn sie Arbeit, Familie, Freitzeit und Weiterbildung vereinbaren müssen.