Steuererklärung Geld zurück für Weiterbildung

Der Jahresanfang bringt das Abgabedatum für die jährliche Steuerklärung in greifbare Nähe. Der übliche Stichtag ist der 31. Mai. Jeder der sich im vergangenen Jahr dem lebenslangen Lernen gewidmet hat, sollte dabei auch an die Ausgaben für seine absolvierten Weiterbildungen sowie besuchte Kongresse und Tagungen denken.
Bei der Teilnahme an einer Weiterbildung oder auch Fortbildung kommen ganz leicht verschiedene Ausgaben zusammen: Kursgebühren, Prüfungsgebühren, Kosten für Fachliteratur, Druckkosten für eine Abschlussarbeit, Reise- und Übernachtungskosten am Schulungsort und auch der Verpflegungsmehraufwand. Wenn nicht bereits der Arbeitgeber einige von diesen Posten übernommen hat, besteht die Möglichkeit alle Ausgaben bei der Steuererklärung dem Finanzamt gegenüber geltend zu machen.
Je nachdem ob man als Selbständiger arbeitet oder sich im Angestelltenverhältnis befindet, sind Ausgaben für eine Weiterbildung entweder Betriebsausgaben oder werden zu den Werbungskosten gezählt. In beiden Fällen gilt es jeden Beleg, ob Fahrschein oder Kassenzettel, in der Steuererklärung für das Finanzamt aufzulisten.
Und auch wer bereits mit einer Bildungsprämie für seine Weiterbildung eine Finanzierungsspritze erhalten hat, die anderen 50% der Kursgebühren, die der Teilnehmende selbst zahlen muss, können steuerlich abgesetzt werden.
Voraussetzung, um Geld für kostenpflichtiges Lernen zurück zu erhalten, ist aber, dass die Weiterbildung im engen Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit steht.
Ein Schreiben des Bildungsanbieters, mit dem Nachweis der Anwesenheit an Präsenzwochenenden am Schulungsort hilft oftmals, um Reisekosten ohne Probleme anerkannt zu bekommen.
Weiterbildungsteilnehmende der Agentur für wissenschaftliche Weiterbildung und Wissenstransfer können gern noch ein derartiges Schreiben für das Jahr 2017 bei uns anfordern.
Ansprechperson:
Katja Kersten
M katja.kersten@th-brandenburg.de
T +49 3381 355 – 754