GEWERBLICHER RECHTSSCHUTZ

Die Sicherung des geistigen Eigentums und der damit verbundenen Innovationen über gewerbliche Schutzrechte stellt einen wichtigen Wettbewerbsvorteile dar. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sind diese Themen im Alltag überlebenswichtig. Mit der Weiterbildung werden Ihre Wissenslücken geschlossen.
GEWERBLICHER RECHTSSCHUTZ

Mit der Zunahme des Wettbewerbs durch die Öffnung von Märkten im Rahmen internationaler Handelsabkommen oder auch der Ausweitung der unternehmerischen Geschäftstätigkeiten ist es für Unternehmen enorm wichtig, ihr geistiges Eigentum gegen unberechtigte Nutzung zu schützen, da es sich hier um einen fundamentalen Vermögenswert handelt. Die Entwicklung von Innovationen im Produkt- und Prozessbereich sowie die Schaffung von Marken bedeuten einen nicht zu quantifizierenden Wettbewerbsvorteil.

Inhalte

Modul 1: Technische Schutzrechte

Modul 2: Patentrecherche

Modul 3: Patentanmeldung International – Anmeldestrategie

Modul 4: Marken und Designs – nationale und internationale

Modul 5: Arbeitnehmererfindungen

Modul 6: Verletzung, Verwertung, Verträge

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ZIELGRUPPE

Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeitende in Forschungsbereichen von öffentlichen Einrichtungen (Hochschulen, Forschungsinstituten), an Geschäftsführende und Mitarbeitende von KMUs mit rechtsschutzrelevanten Fragestellungen, an Mitarbeitende in Innovationsmanagement von Unternehmen, an Unternehmens- und GründungsberaterInnen sowie an Studierende mit begründetem Interesse am Gewerblichen Rechtsschutz.

Ablauf & Termine

Die Weiterbildung dauert drei Monate.

Es finden drei Präsenzwochenenden statt (von Freitag Mittag bis Samstag Spätnachmittag).

Start: die nächsten Termine auf Anfrage

WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG & LEHRENDE

Frau Prof. Michalea Schröter war vor ihrer Berufung zur Professorin für Wirtschaftsrecht an der Technischen Hochschule Brandenburg langjährig als Rechtsanwältin tätig. Sie hat als Professorin für das Gebiet Wirtschaftsrecht ein Alleinstellungsmerkmal an der Hochschule. Daraus folgt ihre übergreifende juristische Lehre in allen Fachbereichen der Hochschule. Sie lehrt im Fachbereich Wirtschaft Wirtschaftsrecht, IT- Recht, DV-Recht , Arbeitsrecht und rechtlich relevante Regelungen in der Unternehmensnachfolge. Im Fachbereich Informatik und Medien führt sie Lehrveranstaltungen zum Medizinrecht und im Fachbereich Technik zum Gewerblichen Rechtsschutz und Vertragsrecht durch. Sie hat ihren Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet des Internet- und Onlinerechtes.

Nach einem Studium der Physik sowie einem Vordiplom in Chemie an der Technischen Universität Berlin arbeitete Frau Dr. Renate Weisse parallel zu ihrer Promotion mehrere Jahre in internationalen Unternehmen der Technologiebranche, bevor sie in der Familienkanzlei eine Ausbildung zur Patentanwältin durchlief. Nach der praktischen Tätigkeit als Patentanwaltskandidatin bei McLachlan & Donaldson, Dublin erfolgte die Zulassung als Patentanwältin des Deutschen Paten- und Markenamtes sowie als European Patent Attorney des Europäisches Patentamtes. Sie verfügt über einen Abschluss als Master of Laws (LL.M.) im Europäischen Gewerblichen Rechtsschutz.

Teilnahmevoraussetzungen

Abschluss eines Hochschulstudium oder vergleichbaren Studiums an einer Berufsakademie (BA) sowie mindestens ein Jahr für die Weiterbildung geeignete Berufserfahrung, Motivationsschreiben der Teilnehmenden

Erste Erfahrungen auf dem Gebiet der juristischen Arbeitsweise sind von Vorteil.

Bei Studierenden: mind. 60 ECTS-Punkte aus bisherigen Leistungen, ein Grundlagenmodul aus dem Fachgebiet Recht muss bereits bestanden sein (mind. 3,0).

Abschluss

Hochschulzertifikat „Gewerblicher Rechtsschutz“ der Technischen Hochschule Brandenburg und der AWW e.V.

Auf Wunsch können 3 ECTS-Punkte ausgewiesen werden.

Teilnahmebetrag

1.905,00 Euro für den gesamten Zertifikatskurs.
Module können auch einzeln gebucht werden. Preis auf Anfrage.

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und beraten Sie bei der Auswahl der richtigen Weiterbildung.