LASERTECHNIK

Aus der innovativen industriellen Materialbearbeitung ist die Lasertechnik heute nicht mehr wegzudenken. Um als Unternehmen diese alternativlose Technologie auch in den kommenden Jahren bewerten und anwenden zu können, bedarf es der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden.
Zertifikatskurs Lasertechnik

„Die Lasertechnik gehört zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts.“, so Prof. Dr. Justus Eichstädt, Professor für Augenoptik und optische Gerätetechnik an der Technischen Hochschule Brandenburg. Eine der bedeutendsten Anwendungen der Lasertechnik ist die Materialbearbeitung. Dabei hat sich die Lasermaterialbearbeitung in den letzten Jahrzehnten zu einem wesentlichen Stützpfeiler für die innovative industrielle Produktion entwickelt. Dieser Trend ist auf die rasante Entwicklung im Bereich der Laserstrahlquellen sowie der Laseranlagentechnik, aber auch auf ein gestiegenes Laserprozessverständnis zurückzuführen.

Der raschen technologischen Entwicklung steht die Aus- und Weiterbildung im Bereich Lasertechnik und Lasermaterialbearbeitung nach. Um aber als Unternehmen im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben, benötigt es neben der Technologie gut aus- und weitergebildete Fachkräfte, die diese Schlüsseltechnologie bewerten und anwenden können, um wirtschaftliche Prozesse für innovative Produkte zu entwickeln.

Der Zertifikatskurs „Lasertechnik“ umfasst die Themen „Strahlquellen“, „Laseranlagen“ sowie „Laserprozesse“.
Alle Inhalte werden sowohl theoretisch, in Vorlesungen und Übungen, als auch praktisch, in Demonstrationen und Laborversuchen, vermittelt. Das Thema Laserschutz und Lasersicherheit wird modulübergreifend eingebunden.

Inhalte

Der Zertifikatskurs „Lasertechnik“ umfasst folgende Module, die einzeln buchbar sind:

  • Das Modul „Strahlquellen“ beinhaltet neben den Grundlagen, die Normen und Richtlinien der Lasertechnik und die Bedienung von Laserstrahlquellen für die Materialbearbeitung.
  • Das Modul „Laseranlagen“ vermittelt Anlagenkonzepte, Strahlführung und -formung, Werkzeugbewegungen und diverse Messsysteme. Ziel ist die selbständige Steuerung und Programmierung von Laseranlagen.
  • Das Modul „Laserprozesse“ gibt einen Überblick über unterschiedliche Laserverfahren sowie -anwendungen und vertieft dabei einige Mikro- und Makrobearbeitungsverfahren.

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Zielgruppe

Der Zertifikatskurs „Lasertechnik“ richtet sich an qualifizierte Facharbeiter und Facharbeiterinnen, Techniker/-innen und Meister/-innen in gewerblichen Betrieben.
Er ist auch für Fertigungsleiter/-innen interessant sowie für Absolventen und Absolventinnen von Studiengängen wie bspw. Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau, Mechatronik, Automatisierungstechnik, Optoelektronik oder elektrotechnisch orientierten Studiengängen.

Ablauf und Termine

Ein Modul umfasst 8 Wochen.
Es handelt sich um einen Mix von Präsenzveranstaltungen (drei zweitägige Präsenzphasen zu Beginn, in der Mitte und am Ende des Moduls) sowie fünf Webkonferenzen mit Übungscharakter (dafür wird ein Headset benötigt).

  • Modul „Strahlquellen“: 14. September 2018 bis 10. November 2018
  • Modul „Laseranlagen“: 07. Dezember 2018 bis 16. Februar 2019
  • Modul „Laserprozesse“: 15. März 2019 bis 18. Mai 2019

Die Termine der Präsenzwochenenden sind dem INFORMATIONSMATERIAL zu entnehmen.
Regelmäßig werden Übungsaufgaben vergeben. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden eine Betreuung und Lernbegleitung über die Lernplattform durch Lehrende und betreuende MitarbeiterInnen.

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WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG & LEHRENDE

Prof. Dr. Justus Eichstädt ist Professor für Augenoptik und optische Gerätetechnik, Studiendekan am Fachbereich Technik sowie der Leiter des Labors für Lasertechnik der Technischen Hochschule Brandenburg. Nach einer Ausbildung zum Augenoptiker studierte er Augenoptik an der Ostfalia Hochschule Wolfsburg und Photonik an der Technischen Hochschule Brandenburg und hat an der Universität Twente am Lehrstuhl für Angewandte Lasertechnik promoviert. Er ist Vorstandsvorsitzender des Laserverbundes Berlin-Brandenburg und Vorstandsmitglied der Optic Alliance Brandenburg Berlin.

Dr.-Ing. Klaus Sowoidnich verfügt über umfangreiche berufliche Erfahrungen und arbeitet seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich im Bereich der Lasermaterialbearbeitung. Dies untermauern diverse Patentanmeldungen in unterschiedlichen Applikationsfeldern der Lasertechnik. Er promovierte im Bereich Laserverfahrenstechnik.
Seit 2006 ist Dr.-Ing. Sowoidnich als Wissenschaftler im Forschungsbereich Lasertechnologie der Technischen Hochschule Brandenburg tätig, wo er das Laserlabor stetig weiter entwickelt und zahlreiche Projekte mit diversen Universitäten und Unternehmen realisiert. Dr.-Ing. Sowoidnich ist Mitorganisator des Laserstammtisches Berlin-Brandenburg und seit Jahren aktives Mitglied im Laserverbund Berlin Brandenburg e. V.

TEILNAHMEVORAUSSETZUNG

Facharbeiterausbildung, Ausbildung zum/-r Industriemeister/-in oder Staatlich geprüften Techniker/-in mit drei Jahren Berufserfahrung ODER Abschluss eines Hochschulstudiums und mindestens ein Jahr für die Weiterbildung geeignete Berufserfahrung; Außerdem wünschen wir uns ein kurzes Motivationsschreiben der Teilnehmenden, aus dem die bisherigen Vorkenntnisse und Erfahrungen im Bereich Lasertechnik hervorgehen.

Abschluss

Hochschulzertifikat „Lasertechniker“ bzw. „Lasertechnikerin“ der Technischen Hochschule Brandenburg und der AWW e.V. nach erfolgreichem Bestehen der drei Modulleistungen

Die Teilnahme an einzelnen Modulen wird nach erfolgreichem Bestehen der Modulleistung mit dem Modultitel zertifiziert.

Teilnehmerzahl

Mindestteilnehmeranzahl 12

TEILNEHMERPREIS & FÖRDERUNG

1.999,00 Euro pro Modul
Frühbucher und Alumni der Technischen Hochschule Brandenburg erhalten 10 % Rabatt. Eine Kombination von Rabatten ist nicht möglich.

Mitglieder des OpTecNet Netzwerkes erhalten einen Rabatt von 10 % bis zum Anmeldeschluss

Im Rahmen des Programms „Förderung der beruflichen Weiterbildung im Land Brandenburg“ können Beschäftige mit Erstwohnsitz im Land Brandenburg Anträge an die ILB stellen.

Bildungsurlaub

Die Weiterbildung ist in den Ländern Brandenburg und Berlin für die Bildungsfreistellung anerkannt.

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