OBJEKTORIENTIERTE PROGRAMMIERUNG

Was hat objektorientierte Programmierung mit Smartphones und Apps zu tun? In dieser Weiterbildung lernen sie die technischen Zusammenhänge kennen und verstehen.
Objektorientierte Programmierung

Durch den Einzug leistungsfähiger miniaturisierter Prozessoren wird der Anteil, den eine Software bei technischen Geräten einnimmt immer größer. Das Grundkonzept ist dabei, diskrete Schaltungen und auch mechanische Komponenten so weit wie möglich durch immer gleich gestaltete, preiswert in Massen produzierbare eingebettete Systeme zu ersetzen, die sich durch die darauf laufende Software an unterschiedlichste Anforderungen anpassen lassen. Ein allgegenwärtiges sehr deutliches Beispiel für die Flexibilisierung von  Geräten mit Hilfe von Software stellt das Smartphone dar: Durch die Auswahl kleiner Programme – den Apps – ist jeder Nutzer in der Lage das Gerät selbständig an seine individuellen Bedürfnisse anzupassen.

Die Objektorientierte Programmierung (OOP) spielt bei dieser technischen Entwicklung eine herausragende Rolle: So ermöglicht sie es, abstrakte Schnittstellen zu definieren, die ein Andocken einzelner heterogener Programmteile an eine bestehende Gesamtsoftware erleichtert. Das Zusammenfassen von Daten und auf diese angewendeten Methoden erlaubt zudem einen höheren Grad an Modularisierung und damit eine Verbesserung der Wartbarkeit von Software als dies auf der Basis prozeduraler Programmiersprachen möglich wäre. Auch wenn es in dem Modul nicht direkt um die Programmierung spezieller Hardware geht, so sind die verwendeten Beispiele zumindest auf technische Anwendungen hin ausgerichtet.

Inhalte

Hauptziel der Weiterbildung ist die Vermittlung der Fertigkeit objektorientierte Software zu entwickeln. Als Programmiersprachen werden Java und C++ eingesetzt.

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an Angestellte in technischen Berufen, die bereits über elementare Programmierkenntnisse verfügen und mit der Aufgabe konfrontiert sind, objektorientierte Anwendersoftware im technischen Bereich zu entwickeln.

ABLAUF & TERMINE

Die Weiterbildung ist als vollständig PC-basierter Selbstlernkurs konzipiert. Sie besteht aus aufeinander aufbauenden Teilmodulen. Die einzelnen Teilmodule werden parallel mit dem Verlauf einer korrespondierenden Vorlesung an der Technischen Hochschule Brandenburg im Internet wöchentlich bereitgestellt. Ergänzend werden ausgewählte Teile des Lehrstoffs zusätzlich als filmische Aufzeichnungen der korrespondierenden Präsenzlehrveranstaltung im Verlauf des Kurses zur Verfügung gestellt. Mindestens einmal wöchentlich wird nach terminlicher Absprache eine Sprechstunde angeboten, deren Nutzung aber nicht verpflichtend ist.

Die ggf. gewünschte Prüfungsabnahme erfolgt an der Technischen Hochschule Brandenburg.

Das Modul umfasst 15 Wochen.

Nächster Start: 26. September 2016

WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG & LEHRENDER

Prof. Dr.-Ing. Guido Kramann hat an der Universität Stuttgart Technische Kybernetik studiert und im Bereich Simulationstechnik / Biomechanik promoviert. Neben der Objektorientierten Programmierung unterrichtet er seit 2008 an der Technischen Hochschule Brandenburg Echtzeitsysteme, sowie Mikrocontroller-, Regelungs- und Simulationstechnik.

TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN

Fachliche Voraussetzung:
Programmierkenntnisse in wenigstens einer prozeduralen Programmiersprache, Lineare Algebra, Analysis.

Technische Voraussetzung:
Die Teilnahme am Kurs setzt die Verfügbarkeit eines Internetfähigen PCs voraus, idealerweise mit der Fähigkeit von einem USB-Stick aus zu booten.

Abschluss

Hochschulzertifikat der Technischen Hochschule Brandenburg und der AWW e.V. nach erfolgreichem Bestehen zweier Teilprüfungen (jeweils 45 Minuten)

Bei der Aufnahme eines technischen Studiengangs an der Technischen Hochschule Brandenburg erfolgt eine Anrechnung der Weiterbildung als Studienmodul (5 ECTS).

TEILNEHMERPREIS & FÖRDERUNG

980,00 Euro

Im Rahmen des Programms „Förderung der beruflichen Weiterbildung im Land Brandenburg“ können Beschäftige mit Erstwohnsitz im Land Brandenburg Anträge an die ILB stellen.

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